29.10.2012

Der VoD-Markt in Deutschland


Wie entfaltet sich das legale Geschäft mit Online-Videos in Deutschland? House of Research präsentierte Untersuchungsergebnisse auf dem Kongress „Streaming Cinema“ am 29.10.2012.

Zur Abschlusskonferenz des Innovationsforums „Streaming Cinema“ stellte Dirk Martens von House of Research die Ergebnisse einer Studie zum deutschen VoD-Markt (Video on Demand) vor. Welches Potential steckt im Handel mit Onlinevideos? Welche VoD-Plattformen und -anbieter können sich etablieren?

Noch ist VoD ein kleiner Markt, derzeit nutzen lt. GfK nur zweieinhalb Millionen Deutsche VoD-Angebote. Seit 2004 wächst die VoD-Branche jedoch jährlich durchschnittlich um über 90 Prozent, eine Entwicklung, die insbesondere aufgrund der starken Verbreitung internetfähiger Fernseher (Smart-TVs) mit vorinstallierten Apps von VoD-Anbietern noch lange nicht zuende ist.

Die Branchenführer „iTunes Store“, „Videoload“, „Maxdome“ und „Lovefilm“ – differenzieren sich nicht nur im Filmangebot, sie bieten auch unterschiedliche Bezugsarten, Zahlungsarten und -systeme sowie Nutzungsrechte an und versuchen so, die unterschiedlichsten Nutzerpräferenzen anzusprechen. Mit einem Anteil von gerade einmal 4 Prozent aller Umsätze des Home-Video-Markts steht die VoD-Branche noch am Anfang. Dirk Martens erklärt in seiner Präsentation, welche Entwicklungen in den nächsten Jahren erwartet werden können.


Auf dem Innovationsforum „Streaming Cinema“ wurden Themen rund um die Verwertung von Digitalfilm in Fachvorträgen vorgestellt und mit unterschiedlichen Marktteilnehmern diskutiert, Näheres auch im Programm-Flyer.

Download der Präsentation als PDF siehe unten.

Videoaufnahme der Präsentation hier.

Innovationsforum „Streaming Cinema"
Filmmuseum Potsdam
29.10.2012, 09:30 - 18:00 Uhr
Programmankündigung: https://streamingcinema.de/programm/


Dateien:
HoR_VoD-Markt_D_2012_Download.pdf2.2 M


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