12.03.2013

Internet-Videotheken in Deutschland angekommen:
Boom von Video-on-Demand erwartet


Die Untersuchung von House of Research zum deutschen Video-on-Demand-Markt wurde in Heft 2/2013 der Fachzeitschrift "Media Perspektiven“ veröffentlicht.

Was ist VoD?

Vorbei die Zeiten, als Internet-Videos kurze, ruckelige Filmchen in schlechter Auflösung waren: heute lassen sich problemlos ganze Kinofilme in HD über das Internet „streamen“, zumindest wenn man einen Breitband-Internetanschluss besitzt. Eine Reihe von Firmen bieten mittlerweile das sog. „Video-on-Demand“ oder kurz „VoD“ auch in Deutschland an. Und die Nutzer schauen diese Videos immer seltener auf dem Computer – heute sind nicht nur die meisten verkauften Fernseher Internet-tauglich (Smart TV), auch mit mobilen Tablet-Computern oder Smartphones lassen Filme oder Serien per VoD schauen.

Siegeszug in den USA

Vorreiter dieser Entwicklung sind die USA, wo allein der Marktführer Netflix letztes Jahr einen Umsatz von 2,5 Mrd. USD mit Video-Streaming machte. In Deutschland kommt der gesamte VoD-Markt derzeit lediglich auf 124 Mio. Euro (ca. 7 % des Home-Video-Marktes), doch der Durchbruch steht noch bevor.

Boom-Markt Deutschland

Immer mehr Haushalte verfügen über den nötigen Internet-Breitbandanschluss, und die Zahl der Smart-TVs und Tablet-Computer wächst ebenso wie das VoD-Angebot an Kinofilmen und Serien. Letztlich sind es auch Gründe der Bequemlichkeit, die die Nachfrage nach legalen VoD-Inhalten beflügeln wird. Vor diesem Hintergrund geht House of Research in seiner Analyse von einem Branchenumsatz nicht unter rund 440 Mio. Euro im Jahr 2017 aus.

Von diesem Wachstum werden jedoch nicht nur Player mit einem sehr umfassenden Filmangebot profitieren: „auch Anbieter, die sich klar auf die Zielgruppe konzentrieren, die ihre Nutzer mit guter Usability und individuell passenden Empfehlungen durch den Inhalte-Dschungel leiten, haben sehr gute Chancen“, so Dirk Martens, Geschäftsführer von House of Research.

Die Marktuntersuchung wurde 2012/2013 im Auftrag der filmwerte GmbH durchgeführt, die für den Betrieb und die Lizenzakquise des VoD-Portals www.alleskino.de verantwortlich ist. Die Ergebnisse sind aktuell in Heft 2 der Fachzeitschrift Media Perspektiven erschienen kostenlos herunterladbar (siehe Datei-Link unten).




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