07.06.2011

Kultur- und Kreativwirtschaftsindex findet breite Unterstützung


Die Untersuchung der Kultur- und Kreativwirtschaft in Berlin und Brandenburg wird von zahlreichen Verbänden und Institutionen unterstützt, nicht nur von den öffentlichen Auftraggebern.

Der Kultur- und Kreativwirtschaftsindex in Berlin-Brandenburg (KKI 2011), mit dessen Durchführung House of Research von der Berliner Senatskanzlei für kulturelle Angelegenheiten, der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen, der IHK-Berlin, dem Medienboard Berlin-Brandenburg und dem Wirtschaftsministerium Brandenburg betraut wurde, wird von immer mehr namhaften Partnern unterstützt darunter, darunter Projekt Zukunft, Create Berlin, Creative City Berlin, Berlin Music Commission, BVDW, dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels, das Internationale Designzentrum (IDZ) u.v.w.m.

Seit Ende der 90er Jahre wird dem Sektor der Kultur- und Kreativwirtschaft eine große politische Bedeutung beigemessen. In Deutschland wurde in 2009 mit über einer Millionen Beschäftigten ein Umsatz von 131,4 Mrd. Euro erwirtschaftet, womit sich dieser Sektor zwischen der Chemischen und der Automobilindustrie befindet.

Dirk Martens (Geschäftsführer House of Research): "Über diesen primären Beschäftigungseffekt und die volkswirtschaftliche Bruttowertschöpfung hinaus hat die Kultur- und Kreativwirtschaft auch einen großen Einfluss auf die Attraktivität von Wirtschaftsstandorten insgesamt: dieser Sektor entscheidet maßgeblich mit darüber, wie attraktiv ein Standort für hochqualifizierte Mitarbeiter und damit auch für Firmen vieler Branchen ist, die diese Fachleute teils auf dem internationalen Arbeitsmarkt anwerben müssen. Dies gilt im besonderen Maße für Branchen der Zukunftsmärkte im Dienstleistungssektor wie der IKT-Wirtschaft, Biotechnologie u.a.m. und natürlich auch für die Kultur- und Kreativwirtschaft selbst."

Durch die Vernetzung der überwiegend kleinen und kleinsten Unternehmen dieses Sektors können neue Potenziale freigesetzt und neue Geschäftsmodelle entwickelt werden. Um hier gezielt Fördermaßnahmen ansetzen zu können, bedarf es näherer Kenntnisse über die verschiedenen Teilbereiche der Kultur- und Kreativwirtschaft: dazu dient der KKI 2011.

Mit dem KKI sollen nun die Fakten erhoben werden, die für eine gezielte Förderung von 14 Teilbereichen der Kultur- und Kreativwirtschaft notwendig sind. 

Angesprochen sind alle Unternehmer, leitende Mitarbeiter, Selbständige und Freiberufler in Berlin-Brandenburg aus den folgenden Branchen:

Architektur, Buchmarkt, Pressemarkt, Rundfunk, Filmwirtschaft, Musikwirtschaft, Kunstmarkt, Markt für darstellende Künste, Mode, Designwirtschaft, Games, Software / Multimedia, Telekommunikation, Werbung / PR / Marktforschung

Falls Sie selbst dazugehören freuen wir uns über Ihre Teilnahme an der kurzen Online-Befragung (ca. 10 Min.).




Chancen und Aufgaben Sehen. Menschen und Märkte Verstehen. Wissensbasiert erfolgreich Handeln.







 
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