05.10.2010
Empfehlungssysteme - bald auch im Fernsehen?
Aus dem E-Commerce sind sie schon länger bekannt, jetzt stehen "Empfehlungssysteme" bereit, um dem Fernsehzuschauer eine für ihn individuell passende Sendung vorzuschlagen. Erste Studienergebnisse auf den Münchener Medientagen ...
Von Amazon und vielen anderen Webseiten kennt sie jeder: Produktvorschläge wie "Kunden, die diesen Artikel gekauft haben, kauften auch". Jetzt machen sich etliche Medien- und IT-Unternehmen Gedanken, wie sie mit Hilfe von sog. "Recommendation Engines" dem Fernsehzuschauer eine Sendung schmackhaft machen können. Auf Grundlage der abgegebenen Bewertungen von Sendungen, dem tatsächlichen Sehverhalten oder der Analyse der Inhalte (Genre, Regisseur, Darsteller etc.) wird versucht, dem Nutzer einen Film, eine Serie, eine Reportage oder ein Film aus der Online-Videothek (Video on Demand) - kurz: einen digitalen Videoinhalt vorzuschlagen. Und dieser Videoinhalt soll so gut wie möglich zum individuellen Geschmack des Nutzer und dessen momentaner Verfassung passen.
Diese Technologie kann dem Nutzer hilfreiche Orientierung im Medienangebot bieten, dass durch die stark steigende Verbreitung von Hybrid-Fernsehern (TV+Internet) immer unübersichtlicher werden wird. Chancen bieten sich z.B. für Spartenprogramme und Programmzeitschriftenverlage. Doch welche Auswirkungen wird diese Technologie haben, z.B. auf die Mediennutzung und auf die Wertschöpfungskette rund um das Fernsehen?
Auf den Münchener Medientagen 2010 gibt Dirk Martens von House of Research Einblicke in eine laufende Studie und diskutiert mit interessanten Gästen über dieses Thema:
Medien und Empfehlungsmarketing: Auswirkungen auf Angebot und Nutzung
15.10.2010 | 10:00 Uhr | Panel 10.6